Kräuterführungen 2011 mit der Kräuterfee Katarina v. Aslanidis
Diese Kräuterführungen mit der vielseitig ausgebildeten Kräuterexpertin Katarina v. Aslanidis sind sehr beliebt. Sie gibt ihr Kräuterwissen nicht nur fachkundig, sondern auch leicht verständlich und mit vielen interessanten Geschichten, Sagen und Mythen gewürzt und humorvoll weiter.
Da Katarina Aslanidis auch Diätassistentin ist, vermittelt sie ihren Zuhörern auch immer verschiedene Gesundheits- und Lebenstipps.
An folgenden Terminen finden die Führungen statt:
03.04.2011
01.05.2011
05.06.2011
03.07.2011
17.07.2011
07.08.2011
15.08.2011
04.09.2011
18.09.2011
Treffpunkt ist die Talstation der Katrin-Seilbahn, jeweils 14:00 Uhr, bei jeder Witterung. Nur am 15.08. wird der Treffpunkt zur Kalvarienbergkirche verlegt.
Weitere Infos: Kurt Reisenauer - 0664 4810366
Fr., den 18.03.2011 (Quelle: BezirksRundschau)
UNSERE SCHÖNE HEIMAT
Eine lehrreiche Veranstaltung
Glückliche und gesundheitsfördernde Stunden,
mit „Katarina, der Ischler Kräuterfee“,
auf dem G’sundberg Katrin
Ein Bericht von © Kurt Reisenauer
Ich war dabei, bei der außergewöhnlichen Höhenkräuterwanderung auf 1400 m Seehöhe bei herrlichstem Kaiserwetter. Ich schwebte mit der Katrinseilbahn gemütlich nach oben und genoss das herrliche Bergpanorama, das mein Herz höher schlagen ließ. Es taten sich herrliche Weitblicke auf. Zuerst der Blick über Kaltenbach, dann nach Bad Ischl, vorbei an der Ruine Wildenstein. Der Blick schweifte zum Jainzenberg und Siriuskogel mit Aussichtswarte (Bild 1). Dann erfasste mein Blick Ebensee, Traunsee, den markanten Traunstein, die „Schlafende Griechin“, die Hohe Schrott und das Höllengebirge (Bild 2). Da, weiter rechts der Schönberg (Wilden), den Bräuningzinken, die Sandling, und der Loser.
Weiter aufwärts erblickte ich zu meiner linken Seite die Ortschaft Pfandl, dahinter die Zimnitz (siehe eigenen Bericht) mit dem Leonsberg, dem Mitterzinken und dem Gartenzinken, dann der Schwarzensee und der Schafberg. Der begeisterte Blick schweifte noch über den Wolfgangsee mit dem Ort St. Wolfgang.
Die Fahrt mit der Katrinseilbahn auf den G’sundberg allein war schon ein Erlebnis. Oben angekommen ging ich aus der Bergstation raus und da war ich überwältigt von der Sicht zu unserem höchsten Berg Oberösterreichs dem Dachstein und, da stand auch sie, im Feenkostüm, die „Ischler Kräuterfee“ (Bild 3). Nach der Reihe schwebten die Teilnehmer zu dieser Höhenkräuterwanderung (Bild 4) herauf.
Und dann ging es los. Direkt bei der Bergstation war die allgemeine Einführung in die Kräuterkunde (Bild 5). Dann kam die Praxis. Obwohl ich viel in die Berge gehe, konnte ich es fast nicht glauben, wie viele Heilkräuter in dieser Höhe wachsen, die für uns Menschen, zur Gesunderhaltung oder Gesundwerdung, zur Verfügung stehen (ein kleiner Teil davon Bild 6). Nur das Wissen muss man sich selber aneignen, damit man nicht falsche oder sogar giftige Pflanzen sammelt und dass eventuell noch mehr Probleme bringt, als bisher.
Bevor wir weitergingen sahen wir noch ins Tal. Da lag vor uns, zwischen dem schmalblättrigen Weidenröschen, Bad Ischl und dazwischen fuhren die Gondeln der Katrinseilbahn (Bild 7a). Da Katarina uns noch viele Kräuter zeigen und erklären wollte, rief sie uns zum Weitergehen (7b). Wir drehten uns um und sahen in der Ferne den Grimming, Ausseer Zinken, Sarstein, Krippenstein, das gesamte Dachsteinmassiv bis zu der Tauerngruppe, Gosaukamm, das Tennengebirge, Gamsfeld und noch viele weitere Berge. Nur einige Schritte gewandert und da ging das Wissen sammeln wieder weiter. Da wurde gefragt und gefragt, endlos (Bild 8). Katarina beantwortete geduldig und mit viel profundem Wissen die vielen Fragen. Auch kurze Geschichten flocht sie in ihren Erklärungen ein, besonders interessant für die jüngsten Teilnehmer.
Dann ging es im „Gänsemarsch“ zum Aussichtsplatz in Richtung Hainzen (Bild 9). Am Weg sammelte Katarina verschiedene hochwirksame Pflanzen, damit sie uns diese beim Aussichtspunkt erklären konnte, denn auf dem schmalen Weg dorthin wäre eine Erklärung unmöglich gewesen, weil der Pfad viel zu schmal ist.
Alle Teilnehmer staunten nicht schlecht, wie viele verschiedene Pflanzen da wuchsen. Als Höhepunkt der Pflanzenvielfalt fanden wir noch den getupfte Purpurenzian und den Türkenbund. Beide wunderschön aber streng unter Naturschutz. Katarina zeigte uns auch giftige Heilkräuter die aber eben nur in der Pharmazie, Homöopathie und in Bachblüten in kleinsten Mengen verwendet werden.
Viele staunende Kursteilnehmer sah ich in der Runde. Teils mit offenem Mund: „Wieso weiß man das nicht?“, „Das kenne ich noch von meiner Großmutter“, „Davon habe ich noch nie gehört“, „Eine wahre Fundgrube für meine Gesundheit“, „Das sollten doch alle Menschen wissen“, „Ich glaubte, ich wüsste durch die Medien und dem Internet alles aber das ist ein Irrglaube, denn da stimmt ja so vieles überhaupt nicht“ usw.
Was bei Katarina, der „Ischler Kräuterfee“ nie fehlen darf, als Atemtraining, das Singen (Bild 10) - sie war ja früher Opern- und Operettensängerin. Und so sangen wir mit ihr das „Raxlied“, ein lustiges Wanderlied, mit Bewegung. Dann ging es wieder Richtung Seilbahnstation (Bild 11a).
Mit einer Einführung in das Atemtraining (Bild 11b), mit Brigitte, der Atemtherapeutin von der Kaisertherme, ging ein wunderschöner, lehrreicher Höhenkräuterlerntag zu Ende. Mit der Katrinseilbahn schwebten wir wieder genussvoll ins Tal. Bei der Talstation bedankten sich die vielen Teilnehmer herzlich bei Katarina, der „Ischler Kräuterfee“ mit der Bitte, so schnell wie möglich wieder so eine interessante Wanderung zu machen. Eine Kräuterwanderung 2010 gibt es noch am Elisabethwaldweg und zwar am 19. September aber nicht am Berg sondern ab der Kalvarienbergkirche in Bad Ischl um 14 Uhr. Vielleicht sehen wir uns. Mein Heimat- und Naturkalender 2011 ist bereits in Arbeit, bitte vorbestellen.
Euer Wanderführer Kurt!
Infos: 0043/664/4810366
13 Fotos: © Kurt Reisenauer („ReiKu“)


