Die Katrin bietet vielen Wald- und Felsenbewohnern ein Zuhause. Die ursprünglich von der Antilope abstammende heimische Gämse ist sogar ins Bad Ischler Stadtwappen integriert. Die Gämse ist als Hinweis auf die Hochwildjagd in den nahen Bergrevieren zu verstehen.
In den Gipfelbereichen ist oftmals die gar nicht so scheue Alpendohle anzutreffen, genauso wie die frechen Kolkraben.
Untrennbar mit dem Blütenreichtum sind Bienen und Schmetterlinge verbunden. Die pelzigen Hummeln sind jene Gruppe der Wildbienen, die am deutlichsten an kalte Gebiete angepasst ist. Das Vorkommen der Höhenhummel ist nahezu gänzlich auf die Alpen beschränkt, bis in eine Höhe von 2700m.
Eine oftmals gesehene und leicht erkennbare Vogelart ist der Specht – der ebenfalls heimische Schwarzspecht ist etwas größer. Ist man nicht allzu laut unterwegs, ist eine Begegnung mit einem Auerhuhn auch nicht unüblich. Es finden sich auf der Katrin noch Grasfrosch, Gelbbauchunke, Kreuzotter, Alpensalamander, Bergeidechse, ... und natürlich vielerlei Kleingetier wie die Ameise. Nur noch selten zu sehen ist der Schneehase.