DATEN & FAKTEN

Seehöhe

Talstation: 474 m
Bergstation: 1.415 m
Katrin-Gipfel: 1.542 m
Elferkogel: 1.601 m
Hainzen: 1.638 m

Fahrzeit
In 15 Minuten bringt die Gondelbahn Sie zur Katrin-Alm in 1.415 m Seehöhe.

Technik
Die Katrin-Seilbahn ist eine 4er Einseil-Umlaufbahn mit einer Kapazität von ca. 380 Personen/Std. und einer schrägen Länge von ca. 2.490 m. Der Antrieb befindet sich in der Bergstation.

Die Bahn ist seit 1959 in Betrieb, wurde in den Jahren 1976 – 78 umgebaut und durchlief 2009 eine umfassende elektrotechnische Modernisierung.

1910 – Errichtung und Weihe des Kaiser Franz Joseph Kreuzes


Am 17. August 1910 wurde auf dem Elferkogel im Beisein von rund 500 Zusehern das Franz Josephs Kreuz, welches zu Ehren des 80. Geburtstages seiner Majestät Kaiser Franz Joseph I. errichtet wurde, durch den geistlichen Rat Benefiziaten Franz Fuchs, eingeweiht.

1934 – Neuer Anstrich für das Kreuz

Im Sommer 1934 erhielt das Kaiser Franz Josephs Kreuz einen Anstrich mit Rostschutzfarbe durch Maler-meister Josef Neureiter.

1955 – Gründung der Katrin-Seilbahn AG

Im Jahr 1955 wurde der Gründer-Ausschuss der Katrin-Seilbahn AG ins Leben gerufen und im darauffolgenden Jahr wurde die 1. Sitzung abgehalten. Folgende Personen waren an der Idee, eine Seilbahn auf die Katrin zu Bauen, beteiligt:

Adelsmayr Franz, Reisebüro-Inhaber
Brandhuber Karl, Gasthofbesitzer
Heinke Otto, Ingenieur
Lechner Franz, Amtsrat, Stadtamtsleiter i.R.
Müllegger Franz, Bürgermeister
Nahmer Josef, Präsident des Fremdenverkehrsverbundes
Rat. Dr. Eduard Prochaska, Leiter d. Kuranstalten
Zeppetzauer Josef, Vizebürgermeister

1957 – Bau der Materialseilbahn, der Trasse und der Seilbahn


Innerhalb von sechs Monaten wurden mit dieser Materialseilbahn über 1.000 Tonnen Baumaterial befördert.

1959 – Eröffnungsfeier der Katrin-Seilbahn

Zur Eröffnung und kirchlichen Weihe der neuen Umlaufbahn auf die Katrin fand sich die gesamte Prominenz des Landes Oberösterreich ein. Die Festgäste wurden in der Eingangshalle von der Salinenmusikkapelle empfangen.

Sektionsrat Dr. Gatscha, den Vertreter des Verkehrsministers, Dipl.-Ing. Waldbrunner, Landeshauptmann Dr. Gleißner, Abt Kolomann Holzinger vom Stift Admont, Landeshauptmannstellvertreter Ludwig Beraschek, die Landesräte Plasser und Kletzmayr, Landtagspräsident Matthias Hödlmoser, die Nationalräte Josef Mittendorfer und Karl Spielbüchler, die Bürgermeister der Nachbargemeinden, Dir. Louis Franz, die Vertreter der beteiligten Baufirmen und an die 200 Festgäste, wurden von Herrn Bürgermeister Franz Müllegger herzlich willkommen geheißen.

Die kirchliche Weihe der Talstation und der Seilbahn wurde durch Abt Kolomann Holzinger durchgeführt.

Unter Assistenz von Stadtpfarrer Franz Mayr wurde vom Abt noch ein Segensgebet um den Schutz Gottes für die Benutzer der Seilbahn gesprochen. Nach der offiziellen Eröffnung durch den Sektionsrat Dr. Gatscha fuhren die prominenten Gäste zur Bergstation und besichtigten dort die bestehenden Anlagen.

1960 – Beleuchtung des Kreuzes und neuer Weg

Das Kaiser-Franz-Josephs-Kreuz wurde mit Glühlampen versetzt und erstrahlt täglich bei guter Witterung. Es wurde auch ein neuer Weg – der „Fahrner-Rössler-Steig“ in Serpentinen von der Bergstation zum Kreuz angelegt.

1964 – Errichtung des Sesselliftes

Im Mai des Jahres 1964 wurde mit dem Bau eines Einmann-Umlaufliftes (mit 75 Sessel und der Beförderungs-kapazität von 420 Personen pro Stunde) begonnen. Dieser ging dann am 15. Dezember 1964 in Betrieb. Die Trasse des Sesselliftes verlief links von der Skiabfahrt, welche durch Ihre nordseitige Lage, Abfahrten bis ins Frühjahr begünstigte.

1977 – Gemeinderat führt die Seilbahn in Eigenregie weiter

Nachdem am 25. Jänner 1976 die Seilbahn nach 20-jähriger Betriebszeit eingestellt wurde, glaubten nur wenige Optimisten, dass sie je wieder in Betrieb gehen würde. Doch die zähen Verhandlungen und unentwegten Vorsprachen beim Land und Bund bewirkten, dass sich das Land Oberösterreich dazu bereiterklärte, die nötigen Mittel für die Sanierung der Bahn zur Verfügung zu stellen und die privation Aktionäre auszubezahlen. Danach stand der Übernahme der Seilbahn durch die Gemeinde nichts mehr im Wege.

1978 – Die neue Katrin-Seilbahn nimmt den Probebetrieb auf

Die Umbauzeit der Seilbahn konnte in nur siebenmonatiger Bauzeit durchgeführt werden und die Bahn konnte noch vor Weihnachten in Betrieb gehen. Die neue Seillbahnanlage verfügt ab nun über 25 Stützen und 46 Viermanngondeln. Das Umlaufseil ist durchwegs in Baumhöhe gespannt und man fühlt sich dadurch in sicherer Bodennähe. Die offizielle Eröffnungsfeier ist für das kommende Frühjahr geplant.

1979 – Eröffnungsfeier der neuen Katrin-Seilbahn

Zur offiziellen Eröffnungsfeier der Katrin-Seilbahn waren wieder zahlreiche Vertreter des Landes Oberösterreich geladen. Herr Bürgermeister Karl Saller durfte unter anderem Landeshauptmann Dr. Josef Ratzenböck, Verkehrsminister Karl Lausecker, Landesrat Schützenberger, Bezirkshauptmann Hofrat Franz Hufnagl, sowie die Vertreter des Stadt- und Gemeinderates am Ischler Hausberg willkommen heißen.

Nach der Begrüßung durch Herrn Bürgermeister Saller und der Festansprache durch Landeshauptmann Dr. Josef Ratzenböck wurde die kirchliche Segnung der Anlangen durch den Stadtpfarrer Oberlinninger und Vikarin Liebrich vorgenommen.

1995 – 1. Katrin-Berglauf

Der Katrin-Berglauf zählt mit seinen knapp 1.000 Höhenmetern zu den steilsten Bergläuften Österreichs. Diese Strecke bewältigten nicht weniger als 133 Teilnehmer/-innen. Bei der Premiere des Berglaufs siegte Berglauf-Staatsmeister Peter Schatz vor Weltmeister Helmut Schmuck.

© 2017 Katrin Seilbahn GmbH · Kaltenbachstrasse 62 · 4820 Bad Ischl · www.katrinseilbahn.com · info@katrinseilbahn.com · Tel.: +43(0)6132/23788

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